Anthroposophische Medizin im Fokus

In der Medizin gibt es viele verschiedene Richtungen, die sich an der Schulmedizin orientieren, aber diese nicht zwangsläufig und unbedingt anwenden. Die anthroposophische Medizin kann auf eine fast 100-jährige Geschichte zurückblicken und ist seit dem Jahr 1989 als medizinische Richtung im Sozialgesetzbuch V anerkannt und verankert. Somit wird sie auch durch die Krankenversicherung unter www.versicherung-vergleichen.net/krankenversicherung/ abgedeckt. Dennoch ist diese Art der Medizin eine, die sich von der konventionellen Schulmedizin in gewissen Teilen unterscheidet. Diagnosen werden bei Patienten zwar nach der Schulmedizin gestellt, allerdings wird nach der Diagnose nicht auf eine pauschale Behandlung gesetzt, wie sie in der Schulmedizin üblich ist.

Die anthroposophische Medizin geht von dem Grundgedanken aus, dass Krankheiten nicht zufällig und willkürlich auftreten, sondern dass sie Prozesse im Körper sind, die auf Veränderungen zwischen Körper, Geist und Seele hinweisen. Die Behandlungsarten sind demnach so unkonventionell wie auch für viele Menschen außergewöhnlich. Das innere Gleichgewicht soll durch verschiedenste Therapien wieder hergestellt werden, am häufigsten werden sogenannte heilende Kunsttherapien zum Einsatz kommen. Künstlerische Gestaltungen bzw. Arbeiten sollen dem Patienten helfen, eingefahrene Muster in der Verhaltensweise zu ändern und zwangsläufig entstehende Prozesse zu ändern. Somit wird auf die Selbstheilung des Körpers gesetzt, die nicht ganz unumstritten ist und immer wieder im Fokus von Kritikern steht.

Nicht jeder Experte sieht Zeichnen, Malen und Gestalten als Möglichkeit an, Krankheiten zu heilen oder bestimmte medizinische Veränderungen im Körper zu korrigieren. Die Erfolge und die Abläufe werden von vielen Medizinern und Experten sehr genau beobachtet und teilweise auch kritisiert bzw. Erfolge werden nicht als Erfolge anerkannt. Es ist schwierig für den Laien eine Position zu beziehen, da anthroposophische Ärzte ein normales Studium absolviert und danach eine mindestens 3-jährige Weiterbildung absolviert haben. So verfügen diese Ärzte durchaus auch über das wichtige Grundwissen der Schulmedizin.

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