Schönheitschirurgie und die Schweißdrüsenentfernung

Schönheitschirurgie und die SchweißdrüsenentfernungDie Schweißdrüsenentfernung ist ein operativer Eingriff in der Schönheitschirurgie, den häufig auch Männer vornehmen lassen. Übermäßige Schweißproduktion wird zu einem Problem, wenn sich nicht nur Schweißflecken auf der Kleidung zeigen, sondern diese einhergehen mit einer intensiven Geruchsbildung.

Die intensive Schweißbildung wird in der Schönheitschirurgie auch mit dem Fachbegriff Hyperhidrose bezeichnet und kann zu einer schweren Beeinträchtigung des Wohlseins und des Selbstwertgefühls führen. Weder ästhetische Chirurgie noch plastische Chirurgie befassen sich mit diesem Problem. Denn die plastische Chirurgie und auch die ästhetische Chirurgie als eines ihrer Teilgebiete haben weit über die “Schönheitschirurgie” hinausgehende Aufgaben wie die Wiederherstellung von sichtbaren Körperformen und Körperfunktionen beispielsweise nach Unfällen, Verbrennungen oder nach schweren operativen Eingriffen.

Schönheitschirurgie – die Schweißdrüsenentfernung und ihre Methoden und Ziele

Ziel dieses operativen Eingriffs in der Schönheitschirurgie ist die Entfernung der Schweißdrüsen unter beiden Achseln. Sie bilden sich nicht mehr nach und auch an anderen Stellen reduziert sich daraufhin die Schweißbildung. Das Entfernen der Schweißdrüsen ist mit einer anderen, bereits in der Schönheitschirurgie bekannten Methode vergleichbar, nämlich dem Fettabsaugen.

Auch die unter den Achseln befindlichen Schweißdrüsen werden abgesaugt. Dazu wird eine spezielle Flüssigkeit in das Gewebe injiziert. Diese hat die Fähigkeit, die gewünschten Gewebeschichten zu lösen und sich mit ihnen zu vermischen. Auf diese Weise werden nach etwa einer halben Stunde die Schweißdrüsen zusammen mit der Flüssigkeit mit speziellen Kanülen und einer Vakuumpumpe abgesaugt. Für diesen Vorgang reicht eine örtliche Betäubung aus, da die injizierte Flüssigkeit bereits eine betäubende Wirkung hat.

Schönheitschirurgie – die Zeit nach der Entfernung der Schweißdrüsen

Ist die Entfernung der Schweißdrüsen abgeschlossen, wird ein saugfähiger Druckverband angelegt. Dieser Verband sollte regelmäßig gewechselt und mindestens zwei Tage getragen werden. In einer Zeitspanne von vier bis sechs Wochen nach dem operativen Eingriff sollte auf sportliche Aktivitäten und andere körperliche Anstrengungen verzichtet werden. Nur in seltenen Fällen kann es nach der Entfernung der Schweißdrüsen zu Wundheilungsstörungen kommen.

Es können aber auch Schmerzen auftreten, die denen eines Muskelkaters ähnlich sind. Regelmäßig kommt es zu Hämatomen, Schwellungen und Rötungen im Achselbereich, die jedoch nach einiger Zeit von allein wieder abklingen. Aufgrund der injizierten Flüssigkeit kann es bisweilen auch zu einer allergischen Reaktion der Haut kommen. Nehmen Sie sich also bei der Arztwahl viel Zeit und setzen Sie am besten auf einen geprüften Experten mit viel Erfahrung.

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